In diesem Artikel
- Was Sie bei SEO gut selbst erledigen können
- Wo Unterstützung sinnvoll wird
- Den eigenen Aufwand ehrlich einplanen
- Was lokale Betriebe zusätzlich beachten sollten
- So teilen Sie die Arbeit mit einer Agentur auf
- Woran Sie ein brauchbares SEO-Angebot erkennen
- Woran Sie merken, ob die Arbeit hilft
- Welche Unterstützung brauchen Sie gerade?
- Häufige Fragen
SEO können Sie selbst machen, wenn Sie Ihre Website bearbeiten können und regelmäßig Zeit für Inhalte und Auswertungen einplanen. Eine Agentur oder ein selbstständiger SEO-Fachmann wird dann interessant, wenn technische Fragen offenbleiben oder die Arbeit im Betrieb liegen bleibt. Häufig passt eine Aufteilung: Sie liefern das Wissen über Ihre Kunden, ein externer Partner übernimmt die Analyse und Umsetzung.
Entscheidend ist, welche Aufgabe gerade ansteht. Ein veralteter Eintrag im Google-Unternehmensprofil braucht eine andere Lösung als eine Website, deren wichtigste Leistungsseiten gar nicht in der Suche auftauchen.
Was Sie bei SEO gut selbst erledigen können
Niemand kennt Ihre Leistungen so genau wie Sie. Welche Fragen stellen Kunden am Telefon? Was müssen Interessenten wissen, bevor sie ein Angebot anfragen? Diese Informationen sind die Grundlage Ihrer Website.
Sie können zum Beispiel selbst:
- Leistungsbeschreibungen ergänzen und alte Angaben korrigieren.
- Fotos Ihrer Arbeit sowie aktuelle Referenzen bereitstellen.
- Öffnungszeiten und Kontaktdaten im Google-Unternehmensprofil pflegen.
- Auf echte Kundenbewertungen antworten.
- Notieren, welche Fragen in Verkaufsgesprächen immer wieder auftauchen.
Dazu brauchen Sie Zugang zu den jeweiligen Systemen. Lassen Sie sich zeigen, wie Sie Änderungen vornehmen und vor der Veröffentlichung prüfen. Wenn jede kleine Korrektur einen Auftrag beim bisherigen Anbieter erfordert, sollten Sie zunächst diesen Arbeitsweg klären.
Google erklärt in seinem SEO-Startleitfaden, wie verständliche Inhalte und eine nachvollziehbare Website-Struktur die Suche unterstützen. Ein Fachwort in einem Prüfbericht bedeutet deshalb noch nicht, dass Sie die gesamte Aufgabe abgeben müssen.
Wo Unterstützung sinnvoll wird
Schwieriger wird es, wenn die Ursache eines Problems unklar ist. Eine Seite kann bei Google fehlen, weil sie technisch nicht zugänglich ist. Vielleicht ist sie aber auch neu oder beantwortet eine andere Frage als die gesuchte Leistung. Ohne Prüfung sind das zunächst Vermutungen.
Holen Sie sich Unterstützung, wenn etwa:
- wichtige Seiten trotz vorhandener Inhalte nicht auffindbar sind und Sie den Grund nicht erkennen;
- ein Relaunch mit geänderten Seitenadressen ansteht;
- viele ähnliche Unterseiten dieselbe Leistung beschreiben und die Zuordnung unklar ist;
- die Website auf dem Handy schlecht bedienbar ist;
- Sie Daten bekommen, aber daraus keine sinnvolle nächste Arbeit ableiten können.
Auch fehlende Zeit ist ein guter Grund. Eine selbst gepflegte Website hilft wenig, wenn die zuständige Person zwischen Angeboten und Kundenterminen nie dazu kommt.
Ein externer Partner sollte erklären, was er beobachtet hat und was noch nicht geklärt ist. „Ihre Website hat viele Fehler“ reicht als Begründung für einen umfangreichen Auftrag nicht aus.
Den eigenen Aufwand ehrlich einplanen
SEO beginnt oft mit einer einmaligen Aufräumarbeit. Danach bleiben Aufgaben, die jemand regelmäßig übernehmen muss: Inhalte aktuell halten, neue Leistungen erklären und prüfen, ob über die Website passende Anfragen kommen.
Schreiben Sie für Ihren Betrieb auf, wer dafür verantwortlich sein kann. „Das machen wir nebenbei“ ist noch kein Plan. Legen Sie einen festen Termin fest und nehmen Sie sich eine überschaubare Aufgabe vor.
Bei einem Handwerksbetrieb in Sonthofen könnte das zuerst eine verständliche Beschreibung der wichtigsten Leistung sein. Ein Dienstleister in Memmingen braucht vielleicht eine bessere Angebotsanfrage auf seiner bestehenden Seite. Beides kann vor einem neuen Blogartikel sinnvoll sein.
Rechnen Sie Ihre eigene Zeit beim Vergleich mit ein. Wenn Sie sich über Wochen in ein technisches Einzelproblem einarbeiten müssen, kann eine gezielte externe Prüfung wirtschaftlicher sein. Das heißt nicht, dass danach die komplette Betreuung abgegeben werden muss.
Was lokale Betriebe zusätzlich beachten sollten
Für Unternehmen im Allgäu gehören Website und Google-Unternehmensprofil zusammen. Kunden sollen erkennen, welche Leistung Sie anbieten und in welchem Gebiet Sie tatsächlich arbeiten. Halten Sie die Angaben auf beiden Wegen aktuell.
Google nennt für lokale Ergebnisse vor allem Relevanz, Entfernung und Bekanntheit. Diese Faktoren lassen sich nicht durch das bloße Eintragen möglichst vieler Ortsnamen ersetzen. Die offiziellen Hinweise stehen unter Lokales Ranking bei Google verbessern.
Ein Betrieb mit Sitz in Sonthofen kann auch Kunden in Kempten oder Immenstadt betreuen. Daraus folgt aber nicht, dass er an jedem Suchstandort gleich gut sichtbar ist. Deshalb sollten Vergleiche festhalten, von welchem Ort und mit welchem Suchbegriff geprüft wurde.
Für die laufende Arbeit heißt das: Beschreiben Sie Ihr tatsächliches Einzugsgebiet und zeigen Sie passende Arbeiten. Erfinden Sie keine Niederlassungen, um eine weitere Stadt im Text unterzubringen.
So teilen Sie die Arbeit mit einer Agentur auf
Sie müssen sich nicht zwischen vollständigem Selbermachen und einem großen Betreuungspaket entscheiden. Häufig reicht zunächst eine klar abgegrenzte Zusammenarbeit.
Sie übernehmen beispielsweise die fachlichen Angaben und geben neue Texte frei. Der externe Partner prüft die Seitenstruktur, kümmert sich um technische Änderungen und erklärt die Auswertung. Wer welche Änderung veröffentlicht, wird vorher festgelegt.
Die Agentur macht SEO. Wir bekommen jeden Monat einen Bericht und wissen sonst nicht, was geändert wurde.
Wir vereinbaren die nächste konkrete Arbeit, klären die Zuständigkeit und prüfen anschließend gemeinsam, was sich verändert hat.
Fragen Sie auch nach den Zugängen. Sie sollten nachvollziehen können, wo Ihre Unternehmensdaten verwaltet werden und welche Konten zu Ihrem Betrieb gehören. Ein späterer Anbieterwechsel darf nicht daran scheitern, dass niemand mehr an die Website oder die Auswertung kommt.
Woran Sie ein brauchbares SEO-Angebot erkennen
Ein gutes Angebot verbindet die beobachtete Ausgangslage mit konkreter Arbeit. Es sollte erklären, warum diese Aufgabe zuerst kommt und welche Informationen der Anbieter dafür noch von Ihnen braucht.
Klären Sie vor der Beauftragung:
- Welche Seiten und Suchanfragen werden untersucht?
- Welche Änderungen sind im Preis enthalten?
- Wer schreibt die Texte und wer gibt sie frei?
- Welche Arbeiten werden einmalig erledigt, welche laufen weiter?
- Wie werden Ergebnisse besprochen und Zugänge übergeben?
Ein Monatsbetrag allein beantwortet diese Fragen nicht. Lassen Sie sich die Leistungen aufschlüsseln und vergleichen Sie den Umfang. Wenn Sie nur ein technisches Problem lösen möchten, fragen Sie zunächst nach einer einzelnen Prüfung statt einer laufenden Betreuung.
Eine bestimmte Platzierung lässt sich nicht seriös garantieren. Google beschreibt selbst, welche Fragen bei der Auswahl hilfreich sind und warum Versprechen auf einen garantierten ersten Platz misstrauisch machen sollten: Benötigen Sie einen SEO-Experten?.
Woran Sie merken, ob die Arbeit hilft
In der Search Console sehen Sie unter anderem, bei welchen Suchanfragen Ihre Website erscheint und welche Seiten angeklickt werden. Das Werkzeug liefert Hinweise darauf, wo Sie weiterarbeiten können. Ein einzelner besserer Rang ist noch kein neuer Auftrag.
Erfassen Sie zusätzlich, ob passende Anfragen ankommen. Fragen Sie bei einem neuen Kontakt nach, wie er Sie gefunden hat. Prüfen Sie, ob Formulare zugestellt werden und die Telefonnummer auf dem Handy funktioniert.
Vergleichen Sie ähnliche Zeiträume und notieren Sie größere Änderungen. Saison und Nachfrage können sich verändern. Wer vor und nach einer Bearbeitung nur einmal nach dem eigenen Betrieb sucht, kann daraus noch keine belastbare Entwicklung ableiten.
Welche Unterstützung brauchen Sie gerade?
Bringen Sie Ihre Webadresse und eine konkrete Frage mit: Fehlen passende Anfragen? Soll eine neue Leistung gefunden werden? Oder möchten Sie wissen, was Sie selbst übernehmen können?
Wir schauen uns die Ausgangslage an und besprechen, welche Arbeit zuerst sinnvoll ist. Den Überblick finden Sie unter SEO und GEO im Allgäu. Für lokale Betriebe gibt es außerdem Informationen zu SEO Sonthofen und SEO Memmingen.
Wenn bereits der Aufbau Ihrer Website im Weg steht, hilft der Artikel Website überarbeiten oder neu erstellen? bei der Vorbereitung.
SEO-Aufwand im Erstgespräch einschätzen
Häufige Fragen
Kann ich SEO ohne Programmierkenntnisse selbst machen?
Viele inhaltliche Aufgaben können Sie selbst übernehmen, wenn Sie Ihre Website bearbeiten können. Dazu gehören verständliche Leistungsbeschreibungen und aktuelle Angaben zum Betrieb. Technische Probleme sollten Sie gezielt prüfen lassen, wenn Ihnen die nötigen Kenntnisse oder Zugänge fehlen.
Brauche ich als kleiner Betrieb eine laufende SEO-Betreuung?
Nicht automatisch. Manchmal reicht eine einmalige Prüfung mit einer Liste konkreter Verbesserungen. Eine laufende Betreuung kann passen, wenn regelmäßig neue Aufgaben anfallen und im Betrieb niemand die Umsetzung übernehmen kann.
Wie schnell sehe ich Ergebnisse von SEO?
Das hängt von der Ausgangslage und den Änderungen ab. Eine korrigierte Telefonnummer hilft Besuchern direkt; Veränderungen in der Google-Suche müssen erst verarbeitet werden. Vereinbaren Sie, wann welche Messwerte geprüft werden, statt sich auf einen festen Termin für bessere Rankings zu verlassen.
Was sollte eine SEO-Agentur von mir bekommen?
Ihre Webadresse, Informationen zu Ihren wichtigsten Leistungen und eine Vorstellung davon, welche Kunden Sie erreichen möchten. Hilfreich sind außerdem bisherige Auswertungen. Kontozugänge sollten passend zur Aufgabe und mit nachvollziehbaren Berechtigungen eingerichtet werden.
Sind viele neue Blogartikel automatisch gut für SEO?
Nein. Ein Artikel sollte eine konkrete Frage Ihrer Kunden beantworten und zu Ihrem Angebot passen. Wenn wichtige Leistungsseiten unklar sind oder Kontaktwege nicht funktionieren, können diese Aufgaben zuerst sinnvoll sein. Veröffentlichen allein ersetzt keine Prüfung der Wirkung.



